Studienreise „Auf den Spuren der Moerser Opfer der NS-Zeit“ 27. März 2025
Unsere große Studienreise „Auf den Spuren der Moerser Opfer der NS-Zeit“ vom 24. März bis 27. März 2025 nach Berlin und Oranienburg ist zwar keine leichte Vergnügungsreise, sondern ein Teil der Auf- und Verarbeitung des dunkelsten Kapitels der jüngeren Deutschen Geschichte, dennoch ist sie umso wichtiger: Gemeinsam mit geschichtsinteressierten Schülerinnen und Schülern der Hermann-Runge-Gesamtschule, der Geschwister-Scholl-Gesamtschule und des Grafschafter Gymnasiums hat sich die Reisegruppe der vhs unter Leitung von Stefan Otto-Bach (Erinnern für die Zukunft) nach Berlin begeben. Dort wurde das Stelenfeld der Holocaust-Gedenkstätte besucht und von den Schülerinnen und Schülern ein gemeinsames Gedenken an die Moerser Opfer begangen.
Am zweiten Tag auf dem straffen Programmplan stand der Besuch der Bildungsstätte Deutscher Widerstand im Berliner Bendlerblock. Dort wird der deutschen Widerstandskämpfer und Aktivisten wie Hermann Runge gedacht.
Am dritten Tag wurde die Gedenkstätte KZ Sachsenhausen aufgesucht. Höhepunkt des Besuches dort war das Gedenken an die Moerser Familie Leiss, die von Moers in dieses KZ gebracht und dort ermordet wurde. Die Gedenkstele im Wald der Erinnerung der Gedenkstätte wurde im Jahr 2023 durch den Verein Erinnern für die Zukunft im Beisein von Bürgermeister Christoph Fleischhauer feierlich eingeweiht.
Am Abreisetag wird die Gedenkstätte der Euthanasie-Opfer in Brandenburg besucht. Dort ermordete das NS-Regime Menschen mit geistigen und körperlichen Einschränkungen unter dem Deckmantel einer Kuranstalt. Die Erarbeitung von Täter und Opferbiografien steht auf dem Programm.
Wir danken allen Exkursionsteilnehmenden für die Teilnahme, insbesondere den Moerser Vereinen „Erinnern für die Zukunft“, „Partnerschaftsverein Ramla-Moers“, „Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Moers“ und dem „Arbeitskreis Internationale Zusammenarbeit mit Israel“ für die Unterstützung. Die Teilnahme der Schülergruppen wurde durch das IBB (Internationales Bildungs- und Begegnungswerk Dortmund) aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend finanziell unterstützt.












